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By Barbara Ehrenreich

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Und zwar angeblich, weil sie gesehen hat oder gesehen haben will, wie Angestellte das Treibgas der Sahnedosen zu inhalieren versuchten, weil sie es für Stickstoffoxyd, also ein Lustgas hielten. An meinem dritten Abend zieht B. J. mich plötzlich beiseite und schiebt ihr Gesicht so dicht an meines, als wolle sie mich mit ihrer Stirn zurechtstoßen. Aber statt zu sagen »Du bist entlassen«, sagt sie »Du arbeitest gut«. « Auch ist sie der Meinung, ich ließe mich zu viel »herumhetzen« und mit ständigen Forderungen belästigen: Du bringst das Ketchup, und sie wollen noch mehr Salatdressing, das bringst du ihnen, und dann verkünden sie, jetzt brauchen sie eine Portion Bratkartoffeln, und so weiter, bis du durchdrehst.

An meinem dritten Abend zieht B. J. mich plötzlich beiseite und schiebt ihr Gesicht so dicht an meines, als wolle sie mich mit ihrer Stirn zurechtstoßen. Aber statt zu sagen »Du bist entlassen«, sagt sie »Du arbeitest gut«. « Auch ist sie der Meinung, ich ließe mich zu viel »herumhetzen« und mit ständigen Forderungen belästigen: Du bringst das Ketchup, und sie wollen noch mehr Salatdressing, das bringst du ihnen, und dann verkünden sie, jetzt brauchen sie eine Portion Bratkartoffeln, und so weiter, bis du durchdrehst.

Staubsaugen versuchen wir uns zu schenken, indem wir die größeren Fusseln mit der Hand auflesen, aber häufig müssen wir dann doch das monströse Gerät (es wiegt an die 30 Pfund) von unserem Reinigungswagen heben und versuchen, mit ihm den Zimmerboden abzugrasen. Manchmal reicht mir Carlie die Sprühdose mit »Bam« (die irgend etwas Chemisches enthält, das verdächtigerweise mit »Butyl« beginnt, die restliche Aufschrift ist nicht mehr zu lesen) und läßt mich Bad und Toilette machen. Hier kann mich keine Dienstleistungsethik mehr zu neuen Höchstleistungen anstacheln.

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